Rückblick Neujahrskonzert

Das Neujahrskonzert war der musikalische Auftakt für das neue Jahr 2019 an unserer Hoffnungskirche.

3 Musiker spielten Musik von 4 Komponisten aus der Barockzeit, auf Barock Instrumenten, am 11. Januar 2019, bei uns in der Hoffnungskirche. Es war für das Publikum ein Vergnügen das neue Jahr mit alter Musik zu begrüßen, in einer besonderen und warmen Atmosphäre. Sicherlich liegt somit ein Highlight des Jahres 2019 bereits hinter uns!!

Nach einer kleinen Begrüßung unseres Pfarrers ging es los mit dem ersten Stück des Programms, und zwar mit der Sonate in A-Dur für Violine und Basso Continuo (hier gemeint sind Cello und Cembalo) von Georg Friedrich Händel. Schon vom ersten Moment an zeigten uns die Musiker einen schönen gestalteten Klang, aber mehr als das, sie ließen die Affekte (wie Freude, Verlangen, Heiterkeit, Liebe, usw.) sich musikalisch ausdrücken. Als zweites Stück spielte uns unser Kirchenmusiker José Luís Henriques die französische Suite in d-Moll von J.S. Bach am Cembalo. Eine typische Suite der Barockzeit enthält eine Abfolge von mehreren Sätzen mit tänzerischem Charakter, die ohne längere Pausen hintereinander gespielt werden. Und so konnte José Luís Henriques auf dieser Basis die Spannung zwischen den einzelnen Sätzen musikalisch halten. Er hat durch sein Spiel, einen schönen Klang und eine schöne Artikulation erzielt.
Andreas Preuß an der Barockvioline und Olaf Reimers am Barockcello spielten weiter zwei Duettos aus der Clavierübung III von J.S. Bach. Auch hier haben die beiden Musiker gezeigt, wie ein einfacher musikalischer Dialog zwischen zwei Stimmen, großes Vergnügen bereiten kann!!
Das vierte Stück, das Assagio in g-Moll für Violine Solo von Johan Helmich Roman (1694 Stockholm-1758 Kalmar), wurde für uns leidenschaftlich gespielt von Andreas Preuß. Der Komponist Johan Roman ist ziemlich unbekannt, er wirkte in Schweden und sein Zeitgenosse Georg Friedrich Telemann wirkte als sein deutscher Agent in Hamburg: Telemann lobt seine Werke wegen ihrer „lebhaften und sehr anmutigen Composition“ .
Die musikalische Reise endet in Frankreich mit der Sonate in D-dur für Violine, Violoncello und Basso Continuo (Cembalo) von Jean-Marie Leclair (1697 Lyon-1764 Paris). Das letzte Stück spielten wieder die drei Musiker sehr lebhaft und leidenschaftlich zusammen.

So war es ein gelungener Abend mit Alter Musik, die auf hohem Niveau gespielt wurde. Das Konzert war gut besucht und das Publikum war sehr begeistert. Am Ende, nach dem Beifall des Publikums, haben die drei passionierte Musikern noch eine Zugabe gespielt.
Mit diesem besonderen Konzert lassen wir das Jahr 2019 beginnen.

Text: José Luis Henriques, Fotos: Markus Prior

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